15/10/2013

Der Frühschoppen wird 23 (15-10-2013)

Es war ein kühler, düsterer Sonntag im Herbst des Jahres 1990 als einige seltsame Herren die behauptete Bühne im Keller eines besetzen Hauses in der Berliner Brunnenstrasse betraten und erstmals wildfremden Menschen öffentlich ihre Geschichten vorlasen…
Was aus der Brunnenstrasse 7 oder dem Wetter mit seinem ständigen Wandel geworden ist, darüber streiten heute die Stadthistoriker und Klimaforscher. Unstrittig jedoch ist, daß die seltsamen Herren in nur leicht veränderter Besetzung, dafür jedoch schon seit vielen, vielen Jahren verstärkt durch eine nicht minder wundersame Frau jeden Sonntag um 13.00Uhr eine Bühne betreten und ihre Geschichten vortragen. Warum sie allerdings in dieser langen Zeit nicht einen Tag gealtert sind und aber noch ganz genau so gut und knackig aussehen wie vor 23 Jahren, ist nur eines der vielen Mysterien, welche diese Vorleser umranken. Ob dieses und andere Rätsel bei den beiden spektakulären Geburtstagsabenden am Samstag, den 19. Oktober um 20.00Uhr und Sonntag, den 20. Oktober um 18.00 Uhr, jeweils im Schlot, gelöst werden, soll hier nicht verraten werden. Aber auf zwei glamouröse Geburtstagsabende mit allerfeinsten Gästen darf man sich getrost einrichten.
Näheres und Karten bei: http://www.der-fruehschoppen.de/

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Zuvor und hinterher werde ich aber auch noch Solo unterwegs sein. In Eberswalde und Rüdersdorf bin ich zum ersten Mal, in Neuruppin war ich bereits vor anderthalb Jahren und das war wirklich schön gewesen. Deshalb fahre ich da ja auch glatt nochmal hin.

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Direkt nach dem Frühschoppengeburtstag fahre ich nach Köln, wo ich in der Comedia am Montag bei den WDR-Vorlesern beeindruckende Gäste begrüßen darf. Timur Vermes und Lutz von Rosenberg-Lipinsky haben Premiere bei den Vorlesern, Kirsten Fuchs und Hans Zippert geben sich zu meiner großen Freude nun schon zum wiederholten Male die Ehre.
Wo ich dann schonmal im Rheinland bin, spiele ich die nächsten beiden Abende in Köln und Bonn auch noch gleich mein Programm: „Hinterher hat man‘s meist vorher gewusst“.
Es sei an dieser Stelle auch nochmal erwähnt, daß dies das nun quasi fertige Programm ist, für welches ich im Februar in Köln, Mainz und im Berliner Mehringhof unter dem Titel „Aktuelle Geschichten“ getestet habe.

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Ziemlich aufgeregt bin ich natürlich wegen des nun sehr bald anstehenden Erscheinungstermin meines neuen Buches. Es heisst „Wäre ich Du, würde ich mich lieben“, handelt im Prinzip genau davon und erscheint am 1. November. Doch dazu mehr, kurz vorher.
Bis dahin kann man sich die zeit vertreiben mit einer Geschichte nebendran, zum, aus meiner Sicht, Fernsehereignis des Jahres

allen viel Gutes wünscht
Horst Evers

By evers | Published in: Dies und das

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