Dies und das

Vorschau auf den Rückblick (21. 11. 2012)

Die Woche zwischen Volkstrauertag und Totensonntag ist traditionell die letzte Chance etwas Spektakuläreres zu veranstalten, wenn man es noch in die offiziellen Jahresrückblicke schaffen will. Jetzt also schnell, egal wie das Wetter ist. Spätestens Montagmittag ist fast überall Redaktionsschluss.
Nicht allerdings bei uns, unser Jahresrückblick beginnt erst am 11. Dezember und selbst wenn noch später etwas wirklich Wichtiges passieren sollte, wie beispielsweise der von den Mayas angekündigte Weltuntergang am 21sten, könnten und würden wir das natürlich noch einbauen, da unsere Bühnenshow ja anders als beispielsweise die Jahresrückblickshefte, jeden Tag live sein wird. Beeilen muss man sich aber trotzdem, zumindest wenn man noch Karten für eine der Vorstellungen in diesem Jahr haben möchte, da gibt es nur noch sehr wenige, für aktuell noch 4 der 23 Dezembervorstellungen. Bei den Vorstellungen im Januar ist es noch etwas entspannter, aber wohl auch nicht mehr lange.
Unsere Planungen laufen natürlich längst auf Hochtouren, was bedeutet, wir haben schon einen Termin für ein Treffen gemacht.

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Mein erster Roman „Der König von Berlin“ hat es erfreulicherweise auf die Shortlist des Leserpreises von“Lovely Books“ geschafft. Jetzt zählen dort nur noch die Stimmen der Leserinnen und Leser. Hier kann man für einen der nominierten Romane abstimmen.

http://www.lovelybooks.de/leserpreis/2012/

Ich würde mich natürlich freuen, wenn viele für den König stimmen. Ist ja irgendwie klar. Muss aber jeder für sich entscheiden. Logisch.

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Vor dem Jahresrückblick darf ich noch ein wenig durchs Land fahren. Das finde ich sehr erfreulich. Heute Abend (falls ich den Text bis dahin fertig und online kriege, sonst wars gestern), trete ich zum ersten Mal in Mannheim auf, dann gehts endlich mal wieder nach Freiburg ins Vorderhaus, dann Bietigheim-Bissingen und Würzburg.
Nächste Woche endet die diesjährige Tour mit Frankfurt an der Oder, Görlitz, Magdeburg und zum Abschluss spiele ich in den Wühlmäusen in Berlin. Dann proben wir noch eine Woche, bevor wir uns fast 6 Wochen lang quasi ausschliesslich dem Jahresrückblick hingeben.

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Gerade erschienen ist übrigens noch ein von mir selbst eingelesenes Hörbuch zu „Für Eile fehlt mir die Zeit“, am 6. Dezember wird höchstwahrscheinlich auch die DVD vom „Großen Bahnhof“ erscheinen. Doch dazu mehr an Nikolaus.

bis dahin allen viel Gutes wünscht
Horst Evers

Wer ist schuld? (21. 11. 2012)

Der Hausmeister meiner früheren Grundschule schreibt mir, meine alte Grundschule werde entkernt und zu einem Fitnessstudio, auch mit Rückenschule umgebaut. Ich will jetzt gar nicht darüber lamentieren, was es für die Bevölkerungsstruktur in ländlichen Gebieten bedeutet, wenn dort jetzt aus den Grundschulen, Rückenschulen werden, ich will es nur bemerkt haben.
Auf alle Fälle hat der Hausmeister jetzt tatsächlich soviele Mailadressen wie möglich von ehemaligen Schülern ausgegraben, um diesen zu schreiben, er würde jede Menge Gegenstände aus ihrer alten Grundschule bei ebay versteigern.
Und da war sie dann. Meine alte Schultafel. Die alte Grundschulschultafel aus Raum 24, unserem Klassenzimmer. Die Tafel, wo Herr Gühlke immer oben links die Zuspätkommer aufgeschrieben hat. Und später auch die, die sonst noch Unfug veranstaltet hatten. Wo man den ganzen Schultag lang seinen Namen lesen konnte, wohl wissend, dass jeder Name am Ende mit einer Strafe bedacht werden würde. Die Tafel, vor der ich wer weiß wie oft, verzweifelt und ahnungslos stand. Auf dem Holzboden, der schon getränkt vom Angstschweiss von Generationen verwirrt, orientierungslos tropfender Grundschulkinder längst mürbe und knorrig geworden war und mit seinem gequälten Knarzen die lähmende Stille des Unwissens zu einer Dolby-Surround-Stille gemacht hatte. Denn die stillste Stille, wird noch sehr viel stiller und unheimlicher, wenn in ihr ein Boden knarzt. Und dieser Boden knarzte wie ein betrunkener, schnarchender Dachs.
Es löste Diskussionen aus, als die Spedition vor der Tür stand und ich der Familie gestehen musste, dass ich einem inneren Drang folgend, bei ebay meine alte Grundschulschultafel ersteigert hatte. Für gerade mal 4 Euro 72, ha, plus naja dann allerdings nochmal 63 Euro 50 Versandkosten. Die Familie vertrat die Auffassung, wir bräuchten gar keine Grundschultafel in der Wohnung. Es folgte eine hitzige, unerfreuliche Diskussion.
Im Prinzip war es wie damals, als ich ein Modell der Originalmelkmaschine ersteigerte, auf der ich in meiner Kindheit Kühemelken gelernt hatte.

Niemand wollte die Tafel, also musste ich sie in mein kleines Zimmer schaffen. Und dann begann es. Nachts hörte man plötzlich grausige, unheimliche Geräusche, Knarzen, aber auch dieses schlimme Geräusch nasser Kreide, die quietschend über die Schiefertafel gezogen wird. Ich rannte ins Zimmer, doch da war nichts bei der Tafel, nicht einmal Kreide. Aber es kam noch schlimmer. Wenn ich morgens erst nach acht ins Zimmer kam, stand plötzlich links oben an der Tafel mein Name. Der Name des Zuspätkommers. Kam ich vor acht, war alles gut. Doch wehe ich war später, dann stand da der Name und alles an diesem Tag ging schief. Der Bus fuhr mir vor der Nase weg, Geschäfte schlossen genau, wenn ich die Tür erreichte, in der Rathauskantine war mein Wunschessen direkt bevor ich dran war aus. Immer kam ich zu spät. Bei allem.
Es stellte sich heraus, daß ein Fluch auf meiner alten Grundschultafel lag. Das jahrelange Anklagen und Leid der Zuspätkommer hatte sich tief in die Seele der Tafel gefressen.
Wir liessen einen Exorzisten für Grundschulgegenstände kommen, aber der sagte, es sei zwecklos. Der Fluch, die Kraft des Zuspätkommens sei untrennbar in der Tafel verankert. Nur ihre völlige Zerstörung könnte dafür sorgen, daß nicht für alle Zeiten alles mit dem sie in Kontakt käme, viel, viel, viel zu spät dran wäre. Also brachten wir sie schweren Herzens zum Recyclinghof, wo sie dann verschrottet wurde. Ein Teil meiner Kindheit. Einfach verschrottet. So traurig hätte die Geschichte eigentlich enden können.
Doch als ich dann hörte, daß ausgerechnet dieser Recyclinghof, den aller-, aller größten Teil der neugewonnen, also recycelten Rohstoffe für den Bau des neuen Großflughafens Berlin-Brandenburg geliefert hat, da hatte ich doch ein bisschen ein schlechtes Gewissen.

Bunter November mit Vorlesern und dem „König von Berlin“ (6. 11. 2012)

Die einen sagen: „Boarh, endlich fast geschafft!“, die Anderen „Ach schade, ich werd wahrscheinlich wieder gar nicht mit allem fertig.“ In jedem Falle aber kann man bald schon auch ans Jahr 2012 wieder einen schönen Haken machen. Sollte die Welt am 21. Dezember 2012 nun letztenendes im Großen und Ganzen aber doch nicht untergehen, wird wohl auch in 2013 nochmal ein neues Jahr veranstaltet werden. Der strukturelle Ablauf soll allerdings wohl wieder ähnlich wie 2012 werden, wobei die genaue Reihenfolge von Tagen und Monaten noch nicht endgültig beschlossen ist. Da der neue Eröffnungstermin für den Großflughafen Berlin-Brandenburg im Herbst 2013 in jedem Falle garantiert eingehalten werden soll, behält man sich diesmal also eine eventuelle Verschiebung einzelner Daten, vielleicht ganzer Monate im Kalender vor. Vielleicht wird man also den Oktober 2013 zumindest für Berlin und Brandenburg komplett auf das Jahr 2014 oder sogar 2015 verschieben müssen.
Wir behalten dies im Auge und werden davon in jedem Falle in unserem Jahresrückblick, ab dem 12. Dezember im Mehringhoftheater berichten. Für den läuft der Vorverkauf übrigens längst auf Hochtouren, die ersten Vorstellungen sind bereits ausverkauft. Für Interessenten sei hiermit ein Kümmern um Karten wirklich dringend geraten. Im Januar wird der Jahresrückblick enden, ein Verschieben von Monaten wird für uns nicht möglich sein.

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„Der König von Berlin“, mein erster Roman, ist nun schon seit über einem Monat auf dem Markt und macht mir außerordentlich viel Freude. Da es ein Krimi ist, will ich allerdings hier nichts weiter mehr verraten, außer daß ich mich wirklich sehr über die äußerst positive Resonanz freue. Das ist schön.
Ein klein wenig erzähle ich jedoch bei den Auftritten, die bis zum Dezember noch anstehen (und unter den Terminen auf dieser Homepage natürlich nachzulesen sind). Dort kann man den König selbstverständlich auch überall erwerben. Bis Weihnachten werde ich, wie gut zu sehen ist, noch wirklich viel Zeit auf Bühnen von Chemnitz bis Mannheim, Görlitz bis Freiburg, Würzburg bis Frankfurt an der Oder und natürlich auch in Berlin verbringen. Da wird sicher wieder auch manch Weihnachtsmarkt zu besichtigen sein.

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Gestern, am Montag, haben wir in Bonn in einem grandiosen Abend die letzten beiden Vorlesersendungen des Jahres für den WDR produziert. Ich danke allen, die geholfen haben. Es war eine bemerkenswert schöne Vorstellung und wir können es auch beweisen. Die Sendung mit Sebastian Krämer und Jess Jochimsen läuft am 18. November, die mit Wolf Haas und Kirsten Fuchs am 6. Januar 2013. Davor, am 11. November, kann man noch die Sendung mit Marc-Uwe Kling und Michael Feindler, aufgenommen in der Comedia in Köln, hören. Alles immer Sonntags, um 20.05Uhr auf WDR 5. Die Sendung mit Ralf Husmann und Moritz Netenjakob lief bereits am letzten Sonntag.
Auch für Radio1 habe ich neue Geschichten aufgenommen. Die werden erfreulicherweise bis weit nach 2013 rein reichen.

Weiteres Neues wird in Kürze hier erzählt werden, aber erstmal ist dieser Eintrag fürwahr lang genug.

bis dahin allen viel Gutes
wünscht Horst Evers

Der König kommt in Kürze (5. 9. 2012)

Am 21. September wird nun wirklich mein neuer Roman “Der König von Berlin” erscheinen. Da ich an diesem Abend aber, wie die kompletten beiden letzten Septemberwochen von Dienstag bis Samstag, im Mehringhoftheater gastiere, präsentiere ich ihn am Montag, dem 24. September im Renaissancetheater und auch in Radio 1, die die Buchpräsentation tatsächlich live übertragen. Eine zweistündige Sendung wird es werden, von 19.00 bis 21.00 Uhr. In der ersten Stunde gibt es eine Art Vorberichterstattung, wo ich auch manches um den Roman herum erzählen werde und ab 20.00 Uhr lese ich dann zum ersten Mal eine ganze Stunde lang aus dem neuen Buch. Im Theater werde ich natürlich auch noch etwas länger erzählen und lesen, vielleicht auch vertraulichere Dinge preisgeben, die ich lieber erst verrate, wenn Radio1 um 21.00Uhr wieder ins normale Programm zurückschaltet.
Ich bin sehr gespannt auf dieses Experiment und noch gespannter auf das Buch, das bis dahin garantiert fertiggedruckt sein wird. Das wurde mir so versprochen.

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Gestern haben wir im Pantheon in Bonn zwei neue Folgen der Vorleser aufgezeichnet. Die Gäste waren Bastian Bielendorfer, Martina Brandl, Jochen Schmidt und Paul Bokowski. Alle vier waren grossartig. Es werden sehr schöne Sendungen, die am 16. und 23 September, also jeweils Sonntag um 20.00Uhr auf WDR 5 ausgestrahlt werden.

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Justermang sitze ich wieder im Zug und schreibe Homepageaktualisierungen, die ich hoffentlich vor Mitternacht ins Netz bitten kann. Sonst müsste ich ja alle Zeitangaben nochmal überarbeiten. Heute Abend werde ich zum ersten Mal überhaupt in Darmstadt lesen. Auch Chorweiler am Freitag und Achim am Samstag sind tatsächlich Orte, wo ich noch nie war. Ich staune ja immer wieder, daß es solche Orte überhaupt noch im deutschsprachigen Raum gibt.
Das Ebertbad in Oberhausen, wo ich am Donnerstag bin und das Metro in Kiel (Sonntag) gehören natürlich ohnehin zu meinen absoluten, liebgewonnenen Favoriten. Mir gefällt diese Wochenplanung.

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Zum Jahresrückblick ist noch zu sagen, daß der Vorverkauf nun beginnt, ansonsten werde ich sicherlich vor dem Erscheinen des Romans diese Seite noch einmal aktualisieren, aber bis dahin sei darauf verwiesen, daß ich diese Rumtreiberei ja nicht nur zum Spaß, also zum Abends auf Bühnen vorlesen mache, sondern mich tagsüber auch gewissenhaft weiterbilde. Zu Dingen, die man in Berlin sonst so gar nicht erfährt. Zum Beispiel Altersvorsorgemodelle in Gütersloh, wie nebenan beschrieben.

Gutes altern und allen viel Schönes wünscht
Horst Evers

Manches Neues wird kommen (16. 8. 2012)

Die Eröffnung des neuen Berlin-Brandenburger Großflughafens wird gerade doch nochmals verschoben. Jetzt wohl auf Sommer 2013 oder Herbst oder vielleicht doch Leipzig. Nichts genaues weiß man nicht, wie der Berliner sagen würde, wenn er denn überhaupt noch was dazu sagen würde.
Als meine allerletzte Abgabefrist für den in Kürze erscheinenden Krimi genau auf den Eröffnungstermin des Flughafens fiel, wurde im Verlag gewettet, ob ich oder der Flughafen früher fertig sein würden. Ich Idiot habe damals gegen mich gesetzt. Nun aber ist der Krimi “Der König von Berlin” richtig schön fertig geworden, wird gerade gedruckt und erscheint am 24. September, wo ich ihn selbst im Renaissance-Theater präsentiere. Ick freu mir wie Bolle dadrauf.

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Vorher gibt es natürlich noch viele andere Auftritte, in Perron hatte ich gerade eine sehr schöne Zeit, nach Luckenwalde fahre ich morgen und in der nächsten Woche bin ich jeden Abend in den Wühlmäusen. Ab September geht es dann auch wieder richtig auf Tour. Auch die Termine habe ich aktualisiert. Sie sollten jetzt bis März 2013 ziemlich vollständig sein.

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Für den Jahresrückblick beginnen nun auch schon erste Vorbereitungen. Traditionell mit dem Anfertigen des Plakats. Wir würden es thematisch gern um den schon erwähnten Großflughafen kreisen lassen. Sollte jemand eine schöne Motividee haben, darf er die gerne mitteilen. Sollten wir einen Vorschlag für das Plakat auswählen, würden wir den natürlich prämieren. Und nicht zu knapp. Da liessen wir uns garantiert nicht lumpen.

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Die nächste Aktualisierung dieser Homepage werde ich in der letzten Augustwoche vornehmen, wahrscheinlich am 29. August. Da gibt es dann auch mehr Informationen zum neuen Buch und, wie jetzt auch, nebendran eine frische Geschichte.

bis dahin allen viel Gutes wünscht
Horst Evers

Der Winter endet und es gibt zusätzliche Vorstellungen in Hamburg, Köpenick und Leipzig (22-02-2012)

Nachdem der Jahresrückblick nun schon seit einiger Zeit abgespielt ist und ich jetzt auch das Manuskript für den Kriminalroman abgegeben habe, kann der Winter eigentlich von mir aus aufhören. Zwar wird es beim Roman noch einiges zu überarbeiten oder umzuschreiben geben, aber nun kann ich schon wieder anfangen, auch anderes nebenher zu schreiben. Aufgetreten bin ich ja ohnehin trotz des intensiven Schreibens immer wieder.
Zumindest eines läßt sich jetzt schon sagen. Vom Umfang her, habe ich noch nie, so viel, in so kürzer Zeit geschrieben. Ich hätte nicht gedacht, daß dies geht und auch noch einen derartigen Spaß machen kann. Bald muß nun auch eine Entscheidung über den Titel fallen, wenn dies soweit ist, werde ich es hier vermelden. Am 1. September wird das Buch jedenfalls erscheinen.

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Da das Mehringhofgastspiel bereits mitsamt der Zusatzvorstellung komplett ausverkauft ist, werde ich am 17. März auch noch in Köpenick, in der Freiheit 15 spielen.
Im Polittbüro in Hamburg bin ich am Tag davor, am 16. März zu Gast und am 15. März auf der Buchmesse in Leipzig. Auch da werde ich lesen, in der Halle 5 um 14.00Uhr, bei den Auszubildenden des deutschen Buchhandels.

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Aktuell jedoch geniesse ich meine Nord/Nord-Ost-Tour. Gerade war ich in Salzwedel, das war ein sehr schöner Abend. Morgen besorge ich im Ort noch Baumkuchen, bevor es zum Marzipankaufen nach Lübeck geht. Freitag Schwerin, dann Rostock und zum Abschluss Neuruppin. Eine schicke Tour. Näheres wie immer bei den Terminen oder direkt bei der Agentur unter www.rampensau.de

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Im Übrigen bin ich froh, nicht die geringsten Erwartungen an den gegangenen, wie an den anrollenden Bundespräsidenten gehabt zu haben oder haben zu werden, werde aber vermutlich nichtsdestotrotz dennoch wieder enttäuscht werden.
Damit aber niemand vom Frühling enttäuscht wird gibt es nebendran noch kluge Tipps für eine perfekte Frühjahrsfigur

allen viel Gutes wünscht
Horst Evers

Flucht aus der Euro-Zone (8. 11. 2011)

Ich fahre in die Schweiz, aber um alle Spekulationen direkt im Keim zu streicheln, möchte ich auch gleich eine Garantie, also mein Ehrenwort geben, dass ich am Sonntag wieder nach Berlin zurückkehre.
Vorher spiele ich aber drei Abende im Ticino in Wädenswil, wo ich nun wirklich schon sehr häufig zu Gast sein durfte. Deshalb freue ich mich auch mit sehr guten Grund auf diese Tage und Nächte. Entgegen aller finanzpolitischen Vernunft werde ich aber die Gage aus soliden Schweizer Franken nicht nutzen, um aus dem Euro zu fliehen, sondern wie immer fast alles in gewinnträchtige Schokolade und Käse anlegen.

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Praktisch auf dem Weg werde ich auch in Deizisau haltmachen. Auch dort bin ich dann schon zum vierten Mal, weshalb ich nicht mehr gucken muss, wo das eigentlich ist, sondern direkt Plochingen mit dem Zug anfahre.

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Ein außergewöhnlicher Abend war für mich natürlich der Auftritt im Theater von Diepholz. Ich hatte nicht erwartet, soviel Schulfreunde, ehemalige Lehrer, Nachbarn und Bekannte im Theater dabeihaben zu dürfen. Das war wirklich ein aufregendes und besonderes Erlebnis. Danke dafür.

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Nebendran noch ein Text, den ich aus gegebenem Anlass jüngst aktualisiert habe. Geschrieben habe ich das eigentliche Zukunftsfragment mit den Sprachenrechten schon 1994.

allen viel Gutes wünscht
Horst Evers

Niedersachsen im Herbst (2. 11. 2011)

Gleich siebenmal werde ich im Herbst in Niedersachsen spielen. Das ist großartig und mir ein außerordentliches Fest. Daher habe ich auch schon angefangen, das Lied über Niedersachsen wieder zu suchen, um dies vielleicht als spezielle Würdigung am Ende der Vorstellungen vortragen zu können.
Wer wissen möchte, wie ein Herbst in Niedersachsen ist, dem empfehle ich die Geschichte “Niedersächsischer Herbst” im aktuellen Buch. Vielleicht bekommt man da ja sogar Lust aus einem anderen Bundesland mal vorbei zu schauen.
Der Auftakt meiner Niedersachsen-Tour ist schon Morgen in Diepholz. Das ist natürlich nochmals ein ganz besonderer Auftritt für mich. Das letzte Mal stand ich im Theater in Diepholz auf der Bühne, als ich dort die Abiturrede gehalten habe. Das ist schon länger her, als man meint.

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In der Folge geht es nach Nordenham (auch zu Nordenham gibt es ja eine Geschichte im aktuellen Buch) und Oldenburg.
Ich werde übrigens versuchen am Sonntag dann rechtzeitig direkt aus Oldenburg bei der Novemberpremiere des Frühschoppens in Berlin dabei zu sein. Wenn die Bahn mir keinen Strich durch die Rechnung macht, sollte das eigentlich gelingen.

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Gestern Abend, am Dienstag, habe ich in der A-Lounge auch wieder neue Geschichten für Radio1 aufgenommen. Es war ein sehr schöner Abend. 17 neue Geschichten, 14 davon habe ich wirklich an diesem Abend zum ersten Mal gelesen. Ich danke allen, die dabei waren und mich so schön über diesen Abend gebracht haben. Zu hören wird das ganze nun in den nächsten Wochen auf Radio1 sein.

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Nebendran steht nochmals ein wenig Bonusmaterial zum Buch. In der nächsten Woche gibt es wieder einen Auszug aus einer Geschichte und jetzt schlafe ich mich erstmal aus. Waren lange Nächte, um die neuen Geschichten zu schreiben und morgen in Diepholz will ich unbedingt wach sein
allen viel Gutes
wünscht
Horst Evers

Witze, Würde, Wahnsinn (25. 10. 2011)

Mit einem schicken Gästeaufgebot machen die Vorleser am Dienstag ihren Anstandsbesuch beim Köln-Comedy-Festival. Natürlich in der Comedia darf ich Jan Weiler, Dietmar Wischmeyer und Oliver Welke empfangen. Bei solchen Gästen kann man sich wohl recht gelassen auf einen sehr schönen Abend freuen. Da könnte höchstens der Moderator was verbocken, aber ich werde alle schlechten Witze schon auf der Zugfahrt den Mitreisenden erzählen, dann habe ich die bis zum Abend vom Hals.
Interessant, dass die Namen von allen drei Stargästen mit “W” beginnen. Da könnte man jetzt durchaus so einen Internetwitz mit WWW.… machen. Aber ich finde, selbst in so einem launigen Homepageartikel sollte man sich eine gewisse Würde bei den Witzen bewahren. Deshalb also leider ohne Witz, aber schön wirds werden am Dienstag. Der Sendetermin ist am Sonntag, dem 6. November um 20.00Uhr auf WDR5.

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Donnerstag und Freitag geht es nach Gütersloh und Markkleeberg, dann in die Wühlmäuse und schliesslich am Sonntag nach Lüneburg zur NDR-Aufzeichnung der “Intensivstation”. Ausgestrahlt wird die im Radio am Montag (31. 10., NDRinfo, 21.05Uhr) und im TV am Donnerstag (3. 11., N3, 23.30Uhr)

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Außerdem werden auch wieder neue Geschichten für Radio1 aufgezeichnet. Am Dienstag, dem 1. November in der A-Lounge. Die Karten kann man wie immer nirgends kaufen, sondern nur gewinnen. Nämlich am Sonntag davor bei “2 auf 1″. Also auch das eigentlich wie immer.

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In München waren es sehr lange, sehr schöne Nächte. Die Tage waren auch okay. Gleichzeitig mit mir waren ja Pigor und Eichhorn da, nach mir ist Ahne in die Künstlerwohnung gezogen. Womöglich spielen mehr Berliner in München, als in Berlin.

mal schauen, wie das in Köln, Gütersloh und Markkleeberg ist.

nebendran Auszüge aus einer Geschichte über das Tuten, ansonsten allen viel Gutes wünscht

Horst Evers

Der H.E.r.a.l.c. (17. 10.2011)

Nach 10 sehr schönen und warmen Ferientagen in Lissabon war ich nur kurz in Berlin. Einmal schnell zum Frühschoppen, wo ich bereits die ersten Reiseberichte über Lissabon vorlesen konnte. Ich werde das Ganze noch ein wenig ordnen und dann auch hier Auszüge in die Textspalte stellen. Heute am Montag jedoch geht es schon wieder weiter nach Österreich, nach Villach um genau zu sein, wo ich am Abend das Programm “Schwitzen ist, wenn Muskeln weinen” spiele. In Villach war ich noch nie, ich freue mich schon sehr und bin gespannt.
Sehr oft dagegen war ich schon in der Lach- und Schiessgesellschaft in München und weil es da schön ist, bleibe ich dann auch gleich den Rest der Woche bis Samstag da. Die letzten drei Abende spielen sogar auch noch Pigor/Eichhorn im Lustspielhaus nebendran. Das versprechen schöne Abende und Nächte im Vereinsheim zu werden.

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Die Auflösung des Rätsels im September war natürlich die Nidda (der Fluss durch Bad Vilbel). Ich war doch überrascht von der hohen Beteiligung. Gewonnen hat Julia aus Köln, ihr Buch bekommt sie nächste Woche in der Comédia.
Weil das Interesse so hoch war, weise ich dann auch nochmals auf den anderen Wettbewerb hin. Den Horst-Evers-read-a-like-contest (H.E.r.a.l.c.). Es geht einfach darum eine Geschichte von mir (eigentlich die Geschichte “Grosser Bahnhof” aus dem letzten Buch, aber man kann auch ruhig eine andere lesen) laut vorzulesen, dies aufzunehmen und als Audiodatei an WortArt oder auch an mich zu schicken. Aus all diesen Geschichten werden dann drei Gewinner gekürt, die jede Menge Veranstaltungskarten, Bücher und CDs gewinnen. Es gibt schon einige sehr starke Bewerber, aber der Wettbewerb läuft noch bis Ende des Jahres.

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Jetzt muss ich schon wieder in ein Flugzeug, denn nach Villach, also Klagenfurt, werde ich fliegen. So wie ich nach Lissabon ja auch schon geflogen bin. Hoffentlich geht alles gut.

allen viel Gutes wünscht
Horst Evers

WP SlimStat